Zentrum Informationsarbeit der Bundeswehr: Informationsarbeit der Bundeswehr am Standort Strausberg

Kennnummer: BMVg/1/2022


Zentrum Informationsarbeit der Bundeswehr, Strausberg:

Informationsarbeit der Bundeswehr


Erforderlicher Studienabschluss:

Journalismus, Kommunikations- oder Medienwissenschaften, Germanistik, Sprach- bzw. Sprechwissenschaft, Public Relations, Medien-/Kommunikationsdesign, Medienpädagogik, Sozialwissenschaften mit Schwerpunkt sozialwissenschaftliche Methoden, Pädagogik mit Schwerpunkt Erwachsenenbildung bzw. Berufs- und Betriebspädagogik (Master, Diplom, Magister)


Das Zentrum Informationsarbeit Bundeswehr ist die zentrale Einrichtung zur Aus- und Weiterbildung des in der Informationsarbeit und in der Personalgewinnung eingesetzten Fach- und Führungspersonals der Bundeswehr. Es bietet fachlich anspruchsvolle Lehrgänge und Seminare an, berät das Bundesministerium der Verteidigung und leistet darüber hinaus wissenschaftlich basierte Grundlagenarbeit auf verschiedenen, die Informationsarbeit der Bundeswehr betreffenden Gebieten. Zum Zentrum gehört die Redaktion der Bundeswehr in Berlin, die im Rahmen der Informationsarbeit zentrale Online- und Social-Media-Kanäle sowie Printproduktion betreibt. Die Hospitantin oder der Hospitant erhalten Einblicke in die Aufgabenbereiche Akademie und Weiterentwicklung in Strausberg.

Im Bereich Akademie wird Fach- und Führungspersonal, das in der Informationsarbeit und der personalwerblichen Kommunikation der Bundeswehr eingesetzt wird, in unterschiedlichen Formaten auf seine Aufgaben vorbereitet. Folgende Aufgaben können hier exemplarisch begleitet werden:

  • Einsatz als Trainer/Trainerin für kommunikative Kompetenzen oder Dozent/Dozentin für Fragen der Kommunikation
  • konzeptionelle und inhaltliche Weiterentwicklung und Qualitätssicherung von Lehreinheiten, Methoden und die Lehre begleitenden Unterlagen
  • Konzipieren, Vorbereiten, Durchführen und Nachbereiten von Modulen für Ausbildung und Training aufgabenbezogener Kommunikationskompetenzen

Der Bereich Weiterentwicklung fungiert als „Werkbank“ in direktem Auftrag des Bundesministeriums der Verteidigung und bearbeitet ein breites Aufgabenfeld von der Wahrnehmung des Prozessmanagements für die Informationsarbeit über konzeptionelle Grundlagen, Fragen der technischen Entwicklung in der Medienproduktion, Medienrecht, Qualitätssicherung und bis hin zu anlassbezogenen Sonderprojekten.  Hier können Aufgaben aus den Themen Social Media, Extranet und Qualitätssicherung begleitet werden, z. B.

  • Analysieren und Auswerten aktueller Entwicklungen in der redaktionellen Bearbeitung von Online-Medien/Social Media (Text, Bild, Bewegtbild, Grafik) und Überführen der Ergebnisse in die Weiterentwicklung bundeswehreigener Online-Medien/Social Media
  • Mitarbeit an Konzepten für die Weiterentwicklung der Informationsarbeit der Bundeswehr bzw. Empfehlungen und Stellungnahmen für das Bundesministeriums der Verteidigung
  • Mitwirken an der Analyse von Trends in den technischen Grundlagen und den Strukturen zur Implementierung des Extranets mit Schwerpunkt „Social Intranet“
  • Analyse von Publikationen und Forschungsergebnissen zur (Weiter-)Entwicklung von Mitarbeiterkommunikation mit eigenen Medien
  • kontinuierliche Analyse und Bewertung redaktioneller Strukturen, Prozesse und Produkte der zentralen und dezentralen Online-/Social Media-Aktivitäten sowie der zentralen Printproduktionen der Informationsarbeit der Bundeswehr
  • Erarbeiten und Anwenden von Methoden zum Überprüfen von Standards/Vorgaben sowie zum Erreichen und Halten von Qualitätszielen

Zusätzliche Erfordernisse:

Praxiserfahrungen im Bereich Journalismus/Medienproduktion/Agenturen bzw. Ausbildung/Lehre sind vorteilhaft.


Beginn:

April 2022.

Bewerbungsunterlagen und -frist:

Eine Bewerbung ist ausschließlich über das Online-Formular möglich. Dort können Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen mit Motivationsschreiben (max. 3000 Zeichen inkl. Leerzeichen), tabellarischem Lebenslauf und Zeugnissen (höchster Schulabschluss, Zeugnissen (Bachelor, Master, Staatsexamen o.ä.) oder aktuelles Transcript of Records, ggf. weitere relevante Zeugnisse und Nachweise) zusammengefasst in einem PDF (max. 10 MB) hochladen.

Bewerbungsfrist ist der 03. Januar 2022.


Weitere Hinweise:

Das Bundesministerium der Verteidigung  bietet in dieser Ausschreibung zur Erhöhung der Angebotsbreite mehr Hospitationsplätze an, als tatsächlich realisiert werden können. Die Deutschlandstiftung Integration und das Bundesministerium der Verteidigung  behalten sich vor, nach Maßgabe der Bewerbungsnachfrage und der Finanzierungsmöglichkeiten nur einen Teil der Hospitationsmöglichkeiten durchzuführen.


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